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männlichen! -Mitgliedern die verschiedensten Zeitschriften zugänglich machte. Später wurde der Lesezirkel zu einer Bibliothek ausgebaut. Mir der Zeit entwickelte sich die Museumsgesellschaft zu dem kulturtragenden Verein in Meßkirch.
Es gab die vielfältigsten kulturellen und lokalpolitischen Aktivitäten. Vorträge über aktuelle Probleme zur Wirtschaft und zur Politik wurden organisiert und man verfasste gemeinsame Petitionen an den Landtag. Aber auch gänzlich unpolitische Ereignisse wie der jährliche Fastnachtsball oder diverse Silvesterbälle zählten zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in Meßkirch. Ende der dreißiger Jahre, als politische und kulturelle Veranstaltungen nicht mehr gefragt waren, schliefen die Aktivitäten der Museumsgesellschaft ein und der Verein löste sich auf.
Wir, die „neue" Meßkircher Museumsgesellschaft wollen an die alte Tradition anknüpfen, indem wir, mit zeitgemäßen Mitteln zwar, versuchen die Ziele unseres Vorgängervereins zu verfolgen. Der Begriff „Museum" in unserem Namen leitet sich im Übrigen von dem Wort „Muse" ab und hat mit „Museum", so wie wir es heute verstehen, gar nichts zu tun.
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